Braumüller

ISBN-13: 978-3-99200-427-0

erscheint: 01.10.2026

Seiten: ca. 200

Format: 15,00x18,50

Ausgabe/Einband: Buch / gebunden

Thema: Literatur deutschsprachig

Warengruppe VLB: 112

Schlagworte: Iran, Teheran, Täbris, Regime, Flucht, Kaspisches Meer, Revolution, Khomeini, Schah Reza Pahlavi

Preis: € 24,00

Schatten über Täbris

Bita Schafi-Neya

Eine iranische Familie auf der Flucht. 1979 – Schah Reza Pahlavi verlässt das Land; die Islamische Revolution mit Ayatollah Khomeini an der Spitze übernimmt die Macht. Im drauffolgenden Jahr bricht der Irak-Iran-Krieg aus. Amir, in oppositionellen Netzwerken aktiv, flieht mit seiner Frau Marzieh und ihren beiden Kindern von Täbris ans Kaspische Meer, wo die Familie Zuflucht findet. Doch die vermeintliche Sicherheit trügt: Während Marzieh versucht, den Alltag zusammenzuhalten, verändert sich Amir. Er wird stiller, zieht sich immer mehr zurück und verschweigt, dass er von seiner politischen Vergangenheit nicht loskommt. Heimlich bleibt er im Untergrund verwickelt – und bringt damit nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie in Gefahr. Gleichzeitig erlebt ihr Sohn Ramin den Verlust seiner Kindheit und findet zugleich Halt in der Begegnung mit Pferden. Als Amir auf Listen des Geheimdienstes auftaucht, muss die Familie das Land verlassen. Eine Odyssee beginnt über Istanbul, London bis nach Hamburg. Ein Roman über Flucht, Geheimnisse und die verheerenden Folgen des Schweigens.

Über den Autor/die Autorin


© Sascha Gramann
Bita Schafi-Neya
Die Deutsch-Iranerin Bita Schafi-Neya studierte Iranistik und arbeitet seit 25 Jahren als Journalistin. In Hamburg aufgewachsen kam sie der Liebe wegen nach Braunschweig, wo sie bis heute als freie Journalistin überwiegend für den NDR arbeitet und eine Reihe von Features für den WDR, Deutschlandfunk und RBB produziert. Außerdem schreibt sie für mehrere Zeitungen. Im April 2012 hat sie beim staatlichen Sender IRIB in Teheran gearbeitet - später von Deutschland aus. Sie hat unter anderem Umfragen in den großen Parks von Teheran gemacht, Beiträge über die Deutsche Kirche und das Deutsche Spracheninstitut.