Braumüller

ISBN-13: 978-3-99200-425-6

erscheint: 01.10.2026

Seiten: ca. 80

Format: 11,50x18,40

Ausgabe/Einband: Buch / gebunden

Thema: Literatur deutschsprachig

Warengruppe VLB: 117

Schlagworte: Vergangenheitsbewältigung, Traumata, Kindheit, Krieg, Verarbeitung Krieg, Flucht auf das Land, bombardierte Heimatstadt, Menschwerdung, Kind, Wien

Preis: € 20,00

Ich möchte weinen und kann nicht

Henriette Blasl

Es ist leicht, andere an ihre Pflicht zur Vergangenheitsbewältigung zu erinnern. Doch viel schwerer ist es zu erkennen, wo der Wahnsinn wirklich beginnt und wie Intoleranz entsteht: gegen Andersdenkende oder Andersgläubige – und wie daraus Macht, Ausgrenzung und schließlich Gewalt erwachsen. In diesem bewegenden Text erzählt ein viel zu früh erwachsen gewordenes Mädchen von den Nachbeben des Krieges, von Verlust, Orientierungslosigkeit und dem Versuch, Menschlichkeit inmitten von Chaos und Angst zu bewahren. Ein berührendes, kluges und tief menschliches Werk, das zeigt, wie fragil Menschwerdung in extremen Situationen ist – und wie dringend wir uns erinnern müssen, um nicht zu wiederholen.

Über den Autor/die Autorin

Henriette Blasl
Henriette Blasl war eine österreichische Schriftstellerin, Lehrerin und Redakteurin. Geboren wurde sie am 19. Oktober 1931 in Wien. Sie verfasste Jugendbücher (z. B. Die kleine Muse, Sommerferien), Prosa und Lyrik. Sie hatte eine enge Verbindung zum Semmering: Mehrfach gewann sie Literaturwettbewerbe dort, und ihre Texte spiegeln ihre Liebe zur Region wider. Sie starb im Februar 2022.