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Emil Hakl
Treffpunkt Pinguinhaus
Spaziergänge mit dem Vater. Aus dem Tschechischen von Mirko Kraetsch

"Ein berührend melancholisches, großartig schwarzwitziges Stück Gegenwartsliteratur aus dem alten Osten Europas."

Sylvia Treudl, Buchkultur, Dezember 2010


Ein Spaziergang durch Prag abseits der Touristenrouten, mit Stationen in Kneipen der städtischen Peripherie, bildet den Rahmen für ein dem Rhythmus des Gehens angepasstes, abwechslungsreiches Gespräch zwischen Vater und Sohn. Die unterschiedlichen Lebenserfahrungen der beiden Intellektuellen treffen aufeinander und verdichten sich zu einem Privates und Öffentliches verspinnenden Gedächtnismosaik rund um die bunte Familiengeschichte, um eine gemeinsame Leidenschaft – Flugzeuge – und natürlich ein zentrales Männerthema: die Frauen. Der Sohn, jenseits der Vierzig, fühlt sich trotz spürbarer Zuneigung gegenüber seinem betagten Vater innerlich immer noch in der Rolle des bevormundeten kleinen Jungen – und ist sich doch schmerzlich der Kostbarkeit und Unwiederbringlichkeit ihrer Begegnungen bewusst.

Emil Hakl ist eines der wichtigsten Talente der jungen tschechischen Literatur. In seinem mit leichter Hand komponierten und durch seine spröde Poesie berührenden Dialog, der zwei originelle und sensible Charaktere plastisch skizziert, gelingt ihm ein allgemeingültiges Lehrstück über das Leben und eine nicht alltägliche Liebeserklärung an seine Heimatstadt Prag.

"Es ist keine ideale, aber eine manchmal glückende Unterhaltung, die sich im Bekannten der Vertrautheit und der Zuneigung versichert und dann daraus die Kraft zur Öffnung schöpft ... Weil Vater und Sohn auf zwar nicht unproblematische, aber einander zugeneigte Weise über fast alles zwischen Himmel und Erde sprechen, wirkt die preisgekrönte Erzählung ... bei aller Leichtigkeit, Alltäglichkeit und zuweilen grotesken Komik letztlich doch philosophisch, und aus dieser Ungewissheit, mit was genau man es bei diesem kleinen Buch eigentlich zu tun hat, speist sich das gar nicht kleine Lektürevergnügen." -- Jörg Plath, Deutschlandradio Kultur

„Schon lange ist in der tschechischen Prosa kein derart ausgeprägter Empiriker und Realist aufgetaucht, der so ungezwungen und ohne aufgesetzte Mitleidsgestenallgegenwärtige soziale Fakten zu vermitteln versteht.“ -- Jirí Penás, Týden (Die Woche)



Kategorie: Literatur
Erschienen 2010
Hardcover mit Schutzumschlag, 180 Seiten
ISBN: 978-3-99200-012-8

Einzelpreis: 18.90 EUR

» Pressematerial: "Treffpunkt Pinguinhaus" von Emil Hakl
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